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Mein Rückbildungskurs zu Hause: So trainiere ich mit Baby im Alltag

Michelle von MamaMomente
21. Juli 2025
2 Min. Lesezeit

Nach der Geburt meines ersten Kindes war ich total motiviert, etwas für meinen Körper zu tun – aber auch völlig überfordert mit der Umsetzung. Rückbildung, Beckenboden, Core… all diese Begriffe schwirrten mir im Kopf herum, während mein Alltag plötzlich aus Stillen, Windeln und Schlafmangel bestand.

Einen klassischen Rückbildungskurs vor Ort zu besuchen war mit Baby einfach nicht machbar – also habe ich es selbst in die Hand genommen: Ich mache meinen Rückbildungskurs zu Hause. Und das funktioniert für mich richtig gut. 💪🏼

Hier teile ich mit dir, wie ich trainiere, worauf ich achte und was mir im Alltag mit Baby wirklich hilft.


🍼 Warum Rückbildung so wichtig ist

Ich dachte anfangs, Rückbildung bedeutet einfach "wieder fit werden". Aber es geht vor allem darum, den Beckenboden zu stärken, die Bauchmuskeln wieder ins Gleichgewicht zu bringen und langfristige Beschwerden wie Inkontinenz oder Rückenschmerzen zu vermeiden.

Besonders nach einer vaginalen Geburt ist es essenziell, dem Körper Zeit zur Heilung zu geben – und ihn dann gezielt zu unterstützen.


🏡 Mein Rückbildungs-Training zu Hause

Ich mache meinen Rückbildungskurs online – ganz flexibel, wenn mein Kind schläft, spielt oder sogar mitmacht. Ich versuche, etwa 3x pro Woche 15–20 Minuten einzuplanen. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Aber auch kleine Einheiten helfen schon!

💻 Meine liebsten Rückbildungsprogramme online:

  • YouTube: z. B. bei Mamayoga, HappyandFitMama oder Rückbildung mit Hebamme Jana

  • Apps wie pelvina (teilweise sogar von der Krankenkasse übernommen!)

  • Oder Online-Kurse mit Videos zum Mitmachen


👶 Rückbildung mit Baby? Ja, das geht!

Am Anfang habe ich versucht, nur zu trainieren, wenn mein Baby geschlafen hat. Mittlerweile baue ich es einfach ein – mit Baby auf der Matte oder daneben:

🧸 So trainiere ich mit meinem Kind dabei:

  • Baby auf dem Bauch vor mir → ich mache Planks, spreche mit ihm

  • Baby auf dem Arm → leichte Kniebeugen

  • Baby auf der Matte → ich mache Übungen mit Spielzeug daneben

  • Oder ich binde ihn ins Training ein – z. B. bei Brücke oder Squats

Natürlich wird die Einheit ständig unterbrochen – aber das ist okay. Ich mache einfach weiter, wenn es wieder passt.


🛍 Meine praktischen Helfer zu Hause:

Hier ein paar Dinge, die mir das Training zu Hause erleichtern:


❤️ Was mir besonders geholfen hat:

  • Mich nicht unter Druck zu setzen. Manche Wochen trainiere ich gar nicht – und das ist okay!

  • Mein Kind aktiv mit einzubeziehen – statt zu warten, bis es schläft.

  • Mir kleine Ziele zu setzen – z. B. “Heute nur 1 Übung” – statt alles auf einmal zu wollen.


Mein Tipp für dich:

Starte klein. Du brauchst keine 60 Minuten Trainingszeit am Stück. Ein paar bewusste Atemzüge, 10 Minuten Beckenbodentraining und ein paar Dehnungen bewirken schon Wunder. Dein Körper hat Großartiges geleistet – sei sanft mit ihm. 💛


📌 Hinweis: Einige Links in diesem Beitrag sind Affiliate-Links. Wenn du darüber kaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis gleich. Danke für deine Unterstützung!

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